Helsana wechselt von Oracle Solaris zu Red Hat Linux

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Der Schweizer Krankenversicherer Helsana hat die Solaris-Plattform von Oracle-Sun durch Linux von Red Hat abgelöst. Der Wechsel vereinfacht das Management der Applikations-Server, spart Betriebskosten und ermöglicht dem IT-Team, Infrastruktur-Services flexibler und kostengünstiger bereitzustellen.

Helsana koordiniert vom Hauptsitz in Zürich 270 IT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (pd)

Helsana hat 64 alte Server am Ende ihres Lebenszyklusses nicht mehr durch neue Varianten von Oracle-Sun mit dem Solaris-Betriebsystem ersetzt. Red Hat Enterprise Linux war bereits für Applikation im Geschäftsbereich Privatkunden im Einsatz. «Zwei Plattformen, Solaris und Linux, hätten eine höhere Komplexität und steigende Betriebskosten bedeutet, die in der heutigen Zeit niemand rechtfertigen kann», berichtet Marcel Bühler, Leiter Zentrale Systeme, Information- und Technology-Services bei Helsana in Zürich.

Nur noch halb soviel Server

Die Applikationen-Server sind komplett von Oracle Solaris auf Red Hat Enterprise Linux migriert worden. Die neuen Server sind von IBM mit Intel-Xeon-Prozessoren (x86-Plattform). Ihre Server-Anzahl sank um die Hälfte. Heutige x86-Systeme sind dichter in der Leistung als vor 5 Jahren, weil sie über Mehrkern-Prozessoren verfügen und besser ausgelastet werden. «Als Folge der Konsolidierung auf Red Hat Enterprise Linux und des Einsatzes von kostengünstigen Servern mit Intel-Xeon-Prozessoren erzielen wir spürbare TCO-Einsparungen», sagte Bühler.

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Auf den Applikationen-Server laufen heute sowohl Infrastruktur- als auch Fachanwendungen, beispielsweise Storage-Management, Administrations-Server und ein Job-Scheduling-System (eine Software, die Abhängigkeiten zwischen Programmen regelt). Einige davon, wie der so genannte Offerten-Rechner, sind über das Web zugänglich.

(Marco Rohner)

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