Sunrise kündigt Outsourcing-Vertrag

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Sunrise hat den siebenjährigen Service-Vertrag mit Alcatel-Lucent per Februar 2012 vorzeitig gekündigt. Der Grund sei die grössere Flexibilität für die Netz-Modernisierung. Für die Service-Nachfolge und das ehemalige Personal lässt sich Sunrise noch alle Möglichkeiten offen.

Der Outsourcing-Vertrag von Sunrise mit Alcatel-Lucent wurde 2008 für sieben Jahre abgeschlossen. Er umfasst die Übernahme von 290 Sunrise-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alcatel-Lucent ist seither für die gesamten technischen Bereiche verantwortlich: Das Bauen, Unterhalten und Managen des Fest- und Funknetzes sowie Daten-Services von Sunrise, dem zweitgrössten Schweizer Telekommunikations-Provider.

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Ein Mitarbeiter von Alcatel bei der Arbeit. (pd)

Sunrise begründet die Vertragskündigung mit dem Flexibilitätsbedarf für die technische Modernisierung. In den nächsten sechs Monaten evaluiert Sunrise den zukünftigen Weg. «Es ist noch alles offen, auch Insourcing wird geprüft», sagte Sunrise-Mediensprecher Tobias Kistner gegenüber Greenbyte.ch. Was mit den Mitarbeitenden passiert, ist noch unbestimmt.

Die Haupttechnologien für den Netzausbau sind Long Term Evolution (LTE) und Glasfaser-Netzwerke. Das Unternehmen fokussiert laut Pressemitteilung vermehrt den Grosshandel und die Unternehmensmärkte. Dies erfordere innovative Lösungen, schnelle Integration und optimalen Betrieb des gesamten Netzwerks.

(Marco Rohner)

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