KMU lieben Cloud Computing

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Das Marktforschungsunternehmen Techaisle hat die weltweiten KMU-Ausgaben für Cloud Computing auf elf Milliarden Dollar geschätzt. Bis 2015 prognostiziert Techaisle eine jährliche Wachstumsrate von 12 Prozent.
138 Millionen KMU-Angestellte profitieren von der vernetzten Welt und arbeiten mit Cloud-Services. Als Beispiel die Visualisierung des Facebook-Nutzernetzes Ende 2010. (pd)

Laut Techaisle werden bis Ende Jahr weltweit 138 Millionen Angestellte von kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) eine Form von Cloud Computing benutzen. Europa hinkt mit 35 Millionen Angestellten noch hinterher. Mit eingeschlossen sind Software- (Saas), Infrastruktur- (Iaas), Plattform- (Paas) und Computing-Services (Caas). Managed Services wurden ausgeklammert. Die KMU geben für die Dienste bis Jahresende 11 Milliarden Dollar aus. Die weltweiten Gesamtausgaben aller Betriebe steigen bis 2015 jährlich um 12 Prozent.

Das schnellste Wachstum beobachtet Techaisle bei Iaas und Paas mit 27 Prozent, gefolgt von der Kategorie Geschäftsproduktivität mit 24 Prozent, in der beispielsweise Salesforce, Google Apps und Microsoft Office 365 platziert sind. Die Marktforscher erkennen eine stetig wachsende Adoption von sich erweiternden Cloud-Diensten bei KMU. Speicher und Sicherheit sind die beliebtesten Einführungen, gefolgt von E-Mail und branchenspezifischen Anwendungen.

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In den USA arbeitet jeder vierte KMU-Angestelle mit Cloud Computing, in europäischen Ländern wie Frankreich, Deutschland und Grossbritannien ist erst jeder Fünfte in der Cloud. Speziell in entwickelten Märkten wie den USA und Schweiz nutzen KMU ihre Cloud-Services zusammen mit Lösungen vor Ort. Sie tun dies laut Techaisle, bis die unterbruchfreie Verfügbarkeit in einer sicheren und vertrauenswürdigen Art gewährleistet ist, während sie ihre mobilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedienen können.

In der Asien-Pazifik-Region wachsen die Ausgaben mit 14 Prozent am schnellsten. Nicht nur weil sie mit veralteter Infrastruktur unbelastet sind, sondern auch weil die Einstiegkosten tief sind und die tendenzielle Nachfrage für neueste Technologie in Schwellenländern gross ist. Beim Wachstum hilft die schnelle Einführung neuer Angebote in den Märkten der Asien-Pazifik-Region.

(Marco Rohner)

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